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Schülerbeförderung

Rechtsgrundlagen



Die Landkreise und kreisfreien Städte sind Träger der Schülerbeförderung. Sie haben die in ihrem Gebiet wohnenden Kinder, die einen Schulkindergarten besuchen oder die an besonderen Sprachfördermaßnahmen teilnehmen, sowie die in ihrem Gebiet wohnenden Schülerinnen und Schüler

  1. der 1. bis 10. Schuljahrgänge der allgemeinbildenden Schulen,
  2. der 11. und 12. Schuljahrgänge der Schulen für geistig Behinderte,
  3. der Berufseinstiegsschule und
  4. der ersten Klasse derjenigen Berufsfachschulen, die diese ohne Sekundarabschluss I - Realschulabschluss - besuchen,

unter zumutbaren Bedingungen zur Schule zu befördern oder ihnen oder ihren Erziehungsberechtigten die notwendigen Aufwendungen für den Schulweg zu erstatten.


Die Landkreise und kreisfreien Städte bestimmen die Mindestentfernung zwischen Wohnung und Schule, von der an die Beförderungs- oder Erstattungspflicht besteht. Sie haben dabei die Belastbarkeit der Schülerinnen und Schüler und die Sicherheit des Schulweges zu berücksichtigen.

Die Beförderungs- und Erstattungspflicht besteht in jedem Fall, wenn Schülerinnen und Schüler wegen einer dauernden oder vorübergehenden Behinderung befördert werden müssen (siehe hierzu auch Rubrik "Beförderung von behinderten Schülerinnen und Schülern").

Die Erstattungspflicht besteht, soweit die gewählte Schule von der Wohnung der Schülerin oder des Schülers nicht weiter als 30 Km entfernt liegt. Diese ist auf die notwendigen Aufwendungen für den Schulweg beschränkt, und zwar auf die Höhe der Kosten der erforderlichen Schülerzeitkarte des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Liegt die gewählte Schule außerhalb des Kreisgebietes und weiter als 30 km von der Wohnung der Schülerin oder des Schülers entfernt, ist die Erstattung der notwendigen Aufwendungen beschränkt, und zwar auf die Höhe der Kosten der teuersten Zeitkarte des ÖPNV, die der Landkreis Holzminden bei der Schülerbeförderung in seinem Gebiet zu erstatten hat.

Der Landkreis Holzminden hat in seiner Satzung über die Schülerbeförderung vom 29.03.2016 nähere Regelungen zur maßgeblichen Mindestentfernung und zur zumutbaren Belastbarkeit von Schülerinnen und Schülern getroffen.



Fahrkostenerstattung



Anträge auf Erstattung von Schülerbeförderungskosten sind über die Schule beim Landkreis Holzminden, Bereich Bildung und Kultur, Bürgermeister-Schrader-Str. 24 in 37603 Holzminden einzureichen. Wichtig: Der Anspruch auf Ersatz der notwendigen Aufwendungen für den Schulweg ist für ein abgelaufenes Schuljahr bis zum jeweils darauf folgenden 31.10. einzureichen. Maßgeblich ist das Datum des Antragseinganges beim Landkreis Holzminden. Verspätet eingegangene Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.


Entsprechende Antragsvordrucke können hier heruntergeladen werden:




Wichtiger Hinweis:
Es werden nur die für den jeweiligen Abrechnungszeitraum günstigsten Fahrkarten erstattet!



Weitere Informationen zur Schülerbeförderung


Schülerbeförderung im ÖPNV

Sofern Sie Fragen oder Anregungen zum Bereich "Schülerbeförderung" haben, können Sie diese per
E-Mail an folgende Adresse richten:

E-Mail versenden.

Wir bemühen uns, Ihnen schnellstmöglich weiterzuhelfen.

Es besteht aber auch die Möglichkeit, sich direkt auf den Internetseiten des Verkehrsverbundes Süd-Niedersachsen, der RBB, der Öffis oder der Regionalverkehr Hildesheim GmbH über die jeweiligen Busverbindungen näher zu informieren und ggf. auch Linienfahrpläne auf den heimischen PC herunterzuladen.


Beförderung von behinderten Schülerinnen und Schülern



Bei Schülerinnen und Schülern, die wegen einer dauernden oder vorübergehenden Behinderung befördert werden müssen, besteht die Beförderungs- oder Erstattungspflicht kraft ausdrücklicher gesetzlicher Bestimmung individuell in jedem Falle ohne Rücksicht auf Mindestentfernungen. Der Nachweis der Beförderungsbedürftigkeit geschieht in der Regel durch ärztliches Attest.

Es muss sich um eine Behinderung handeln, die die Schülerin oder den Schüler daran hindert, den Schulweg in angemessener Zeit ohne fremde Hilfe zurückzulegen, d.h. körperlich oder geistig Behinderte, Sehbehinderte und Schwerhörige gehören zu dieser Gruppe, aber auch Schülerinnen und Schüler, die den Schulweg für einen gewissen Zeitraum beispielsweise aufgrund eines Sportunfalls nicht aus eigener Kraft zurücklegen können.


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