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Migrationsrat

Der Migrationsrat unterstützt die kommunalpolitischen Gremien bei ihren Entscheidungen, indem er die Interessen der Menschen mit Migrationshintergrund vertritt und sich für ihre gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben einsetzt. Er ist unabhängig und weder konfessionell noch parteipolitisch gebunden.
Derzeit ist der Migrationsrat in drei Ausschüssen beratend tätig:
- Ausschuss für Soziales, Gesundheit, Verbraucherschutz und Integration
- Ausschuss für Schule, Bildung, Kultur und Sport
- Jugendhilfeausschuss
Die Sitzungen des Migrationsrates sind öffentlich. Alle Bürger des Landkreises Holzminden sind herzlich eingeladen.
Kontakt:
Frau Krug
Telefon: 05531 / 707-742
Telefon (Mobil): 0160 / 964 457 86
E-Mail: kmut@landkreis-holzminden.de
Vorsitzende:
Gülseren Aybay
1. Vorsitzende Migrationsrat
Andrej Block
stellv. Vorsitzender Migrationsrat
Postanschrift
Landkreis Holzminden
Geschäftsstelle des Migrationsrates
Bereich Migration/Migrationsbüro
Bürgermeister-Straße-Straße 24
37603 Holzminden
Sie möchten ebenfalls Mitglied werden? Hier geht es zum Bewerbungsformular
Das Bewerbungsformular können Sie digital an die E-Mail-Adresse bereich-migration@landkreis-holzminden.de oder postalisch an die obige Adresse senden.
Ziele:
Die Arbeit des Migrationsrates hat zum Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt im Landkreis Holzminden zu stärken. Er möchte ein gleichberechtigtes und friedliches Zusammenleben aller Menschen fördern, das von Offenheit, Toleranz, gegenseitiger Wertschätzung und Anerkennung gekennzeichnet ist. Deshalb steht die Unterstützung der Integration und Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund und die Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse im Vordergrund der Arbeit.
Ein weiteres Ziel ist es, interkulturelle Begegnungen zu schaffen, um den sozialen Frieden zwischen allen Kreiseinwohnern unabhängig von ihrer Nationalität, Kultur, Religion oder ihrem Geschlecht zu wahren, zu fördern und Vorurteile abzubauen. Aus diesem Grund möchte der Migrationsrat auch interreligiöse Arbeit unterstützen, die auf gegenseitigem Kennenlernen und Respekt basiert.
Ziel des Migrationsrates ist außerdem, beim Abbau von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Diskriminierung jeglicher Art mitzuwirken und den interkulturellen Dialog zu fördern. Deshalb soll eine bildungsgestützte Integration ermöglicht und der Abbau von Bildungshemmnissen für Menschen mit Migrationshintergrund und ihren Nachkommen vorangetrieben werden. Das soll auf verschiedene Weise geschehen, z.B. über
- die Inanspruchnahme frühzeitiger Sprachförderung und gemeinsamer frühkindlicher Bildungsangebote für Kinder mit und ohne Migrationshintergrund
- Elternaufklärung, -bildung und mitwirkung in allen Bildungsphasen von Kindern und Jugendlichen
- Projekte, die den Übergang von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zwischen den Bildungsabschnitten unterstützen
- Maßnahmen, die fördern, dass jeder Jugendliche einen Schulabschluss und einen Ausbildungsplatz erhält
- lebenslanges Lernen, das den Erwerb der deutschen Sprache in allen Lebenslagen ermöglicht
- Projekte, die interkulturelle Kompetenzen in Gesundheit und Pflege zum Ziel haben
Aufgaben:
Vorrangige Aufgabe des Migrationsrates ist es, die Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund und Wohnsitz im Landkreis Holzminden an den kommunalpolitischen Willensbildungs- und Entscheidungsprozessen zu stärken und den praktischen Integrationsprozess zu verbessen.
Der Migrationsrat unterstützt die Kreisverwaltung nicht nur darin, sich multikulturell zu öffnen, sondern macht auch auf Handlungsbedarfe im Hinblick auf die Migrationspolitik des Landkreises Holzminden aufmerksam. Er hat also die Aufgabe, den Kreistag, seine Fachausschüsse und die Verwaltung des Landkreises Holzminden in allen Angelegenheiten, die Menschen mit Migrationshintergrund betreffen und zum eigenen Wirkungskreis des Landkreises gehören, zu beraten. Dazu greift er Ideen und Impulse zu einem gleichberechtigten Miteinander aller gesellschaftlichen Gruppen unabhängig von ihrer Nationalität, Herkunft, religiösen Zugehörigkeit oder Geschlecht auf, um sie in die Kreispolitik einzubringen.
Neben diesen Aufgaben führt der Migrationsrat ebenfalls eigenständig Veranstaltungen durch, fördert innovative Projekte und Maßnahmen, vermittelt diesbezügliche Kontakte und richtet Netzwerke ein.
