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Klimafolgenanpassung
Die Folgen des Klimawandels im Landkreis lassen sich am Zustand des Waldes leicht erkennen. Steigende Temperaturen führen zu längeren Dürreperioden und mehr Hitzetagen, gleichzeitig häufen sich Starkregenereignisse. Neben der Reduzierung von Treibhausgasen hat sich der Landkreis zum Ziel gesetzt ein integriertes Anpassungskonzept zu erarbeiten, um die unvermeidbaren Folgen des Klimawandels abzumildern. In einem zweijährigen Prozess werden lokale Handlungserfordernisse identifiziert und bewertet und unter Beteiligung von Akteuren aus Politik, Verwaltung und Gesellschaft geeignete Anpassungsmaßnahmen erarbeitet. Das Vorhaben wird unterstützt durch Mitteln des Bundesministeriums für Umweltschutz.
Bereits am 25.08.2022 erhielten der Landkreis Holzminden sowie die Städte Hameln und Bad Pyrmont in einer feierlichen Übergabe den Förderbescheid von der parlamentarischen Staatssekretärin Dr. Bettina Hoffmann überreicht. Wie vielfältig die Auswirkungen sich bemerkbar machen, unterstrich Ralf Buberti schon eingangs bei seiner Begrüßung der Teilnehmenden bei der Veranstaltung. „Für uns wachsen die Aufgabengebiete, die durch den Klimawandel entstehen, nahezu täglich“, erklärt der Kreisbaurat. Er führte als Beispiel dafür den Weserkai in Heinsen selbst an, dessen zwingend notwendige Erneuerung wegen dauerhaft niedriger Wasserstände der Weser ein gutes Beispiel für solch veränderte Bedingungen sei. Noch deutlicher, so Buberti, mache das der Kapenberg mit seinen durch die Trockenheit in Mitleidenschaft gezogenen Baumbeständen auf der gegenüberliegenden Weserseite. Als Folge davon bleibt eine Straße über Jahre hinweg gesperrt, für den touristisch hochattraktiven Weserradweg konnte das nur mit viel Mühe vermieden werden.
Kontakt:
Herr Hoffmann
Klimaanpassungsmanager
E-Mail: klimaschutzmanagement@landkreis-holzminden.de
Telefon: 05531 / 707-118
Postanschrift:
Landkreis Holzminden
Kreisentwicklung
Postfach 1353
37593 Holzminden
Gebäude:
Hinter den Höfen 1 in Holzminden
Gemeinsam für einen klimaresilienten Landkreis Holzminden
Der Landkreis Holzminden hat in den vergangenen zwei Jahren intensiv an einem Klimaanpassungskonzept gearbeitet. Von November 2023 bis August 2025 wurde untersucht, wie sich der Klimawandel in unserer Region auswirkt – und vor allem, wie der Landkreis sich bestmöglich darauf einstellen kann. Denn Extremwetterereignisse wie Hitzewellen, Starkregen und Trockenperioden sind längst keine theoretischen Zukunftsszenarien mehr, sondern bereits Teil der heutigen Realität. Unterstützt wurde der Prozess vom Beratungsunternehmen B.A.U.M. Consult GmbH, das die Beteiligung von Akteuren, die Erstellung einer übergreifenden Gesamtstrategie, das Controllingkonzept sowie die Öffentlichkeitsarbeit begleitet hat.
Offizielles Bild der Förderbescheidübergabe: v. l. Pyrmonts Erster Stadtrat Guido Sievers, Anja Lippmann-Krüger(Klimaschutzagentur Weserbergland), Klaus Blome (Bürgermeister Bad Pyrmont),Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese, Staatssekretärin Dr. Bettina Hoffmann (BMUV), Kreisbaurat Ralf Buberti (Landkreis Holzminden), Dr. Jutta Klüber-Süßle (Bereichsleiterin Kreisentwicklung Landkreis Holzminden), Hameln erster Stadtrat Hermann Aden und Dr. Linda Hartmann (Klimaschutzmanagerin des Landkreis Holzminden)
„DAS-A. 1: Erstellung eines nachhaltigen Anpassungskonzept für den Landkreis Holzminden“;
Förderkennzeichen 67DAA00261; Durchführungszeitraum: 01.01.2023 – 31.12.2024
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